Geschichte
Phase 1: 1997-2001
Im April 1997 haben sich 11 Wiener Schulen zum ersten "Wiener Netzwerk - Gesundheitsfördernde Schulen" zusammengeschlossen. Jede Schule entwickelte ihr spezifisches gesundheitsförderndes Schulprofile, speziell auf die Möglichkeiten und Bedingungen des Schulstandorts abgestimmt. Regelmäßige Treffen und Fortbildungen unterstützten die LehrerInnen bei der Umsetzung.
Phase 2: 2001-2004
Im April 2001 wurden weitere 21 Schulen in das Netzwerk aufgenommen. Das Wissen, die Erfahrung und das Können der "alten" Schulen wird durch Zwillings- und Drillingsgruppen - jede "alte" Schule hat ein bis zwei "neue" Partnerschulen - an die "neuen" Schulen weitergegeben, gemeinsame Programme werden erstellt und realisiert. Die gesamte Schulgemeinschaft - Schüler, Lehrer, Eltern, Schularzt, nicht unterrichtende Personen - ist an der Umsetzung des Konzepts der Gesundheitsförderung beteiligt.
Phase 3: 2005-2007
Das WieNGS Netz wächst kontinuierlich weiter. Das 2 mal im Semester stattfindende Jour fixe unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen. Die KoordinatorInnen wählen aus folgenden Fortbildungsangeboten: Teambildungsseminare, Projektmanagement, oder Zeitmanagement unterstützen Gesundheitsförderungsideen und –projekte. In den letzten Monaten der Phase 3 sammelte das Netzwerk noch einmal die bisherigen Erfahrungen in einer Broschüre "10 Jahre Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen" zusammen, die in einer Abschlussveranstaltung am 08. Mai 2007 im Rathaus präsentiert wurden.
Phase 4: ab 2008
Seit September 2008 ist das WieNGS in der 4. Projektphase. Es sind weitere Schulen ins Netz gekommen, und die Trägerschaft für das Netz hat sich erweitert. Im November 2008 zählen wir 58 Schulen zum WieNGS, die Gesundheitsförderung in unterschiedlicher Intensität in den Schulalltag integrieren (Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3)
Das Gesamtprojekt wird seit 1997 vom Ludwig Boltzmann Institut für Medizin- und Gesundheitssoziologie wissenschaftlich begleitet und evaluiert.





